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Botswana 2008 - Tag 17-20, Meno a Kwenagerman

Saturday, November 7, 2009

Am Tag zuvor kommen wir nachmittags im Camp Meno a Kwena an, das sich südlich von Maun am Ufer des Boteti Flusses befindet. Das Camp liegt etwa 50 Meter oberhalb des Flussbetts und verfügt über zwei künstliche Wasserstellen im Flussbett. Da der Boteti Fluss nur sehr selten bis zu diesem Punkt gelangt, kann man hier insbesondere große Zebraherden beobachten. Diese kommen zur Zeit der Zebramigration zu Tausenden zum Boteti und werden durch den Veternärzaun dort gestoppt. Die Wasserstelle kann man entweder gemütlich direkt vom Camp aus beobachten oder aber vom Versteck kurz oberhalb der Wasserstelle.

Das Camp ist angelegt wie zu Zeiten Hemmingways, bestehend aus 8 fest installierten Zelten, die weit auseinander stehen. Die Zelte sind groß und super gemütlich. Jedes Zelt verfügt über eine angrenzende Dusche und ein separates WC. Um ungebetene Gäste fernzuhalten, ist jedes Zelt von einem natürlichen Zaun umgeben. Die Atmosphäre im Camp ist relaxed und super gemütlich. Wirklich ein Ort zum Entspannen und Tiere beobachten.

Wir unternehmen täglich Game Drives. Ich habe noch nie so viele Zebras auf einen Fleck gesehen. Wahnsinn! Für die Löwen ist der Tisch gedeckt. Überall sieht man Kadaverl herumliegen.

Zweimal sind wir zu Fuss im Busch unterwegs. Es ist schon etwas unheimlich ohne irgendeinen Schutz durch den Busch zu laufen. Aber unser Guide Max versichert uns, dass selbst die Raubtiere Angst vor uns Menschen haben. Früher wurden die Raubkatzen hier gejagt. Demzufolge haben die Löwen sich angepasst und meiden die Menschen. An unserem letzten Tag wird Max in seinen Aussagen bestätigt. Ich höre ganz früh morgens das Gebrüll der Löwen. Es hört sich an, als ob sie sich gegenüber auf der anderen Seite des Flusses befinden. Es dämmert bereits. Ich stehe sofort auf, packe meine Kamera und laufe in das Camp an eine Stelle, von der ich das Wasserloch gut sehen kann. Und in der Tat: Am Wasserloch befinden sich drei Löwinnen. Doch ehe ich mich mit meiner Kamera in Position bringen kann, entdecken sie mich und treten die Flucht an.

Ein weiteres Highlight unseres Aufenthalts in Meno a Kwena ist ein Ausflug in die Nxai Pan zu Baines Baobab. Inmitten der endlosen Salzpfanne gelangt man zu einer Insel auf der gewaltige Baobabs wachsen. Wirklich beeindruckend!!!

Nach vier erholsamen, gemütlichen Übernachtungen müssen wir leider von hier abreisen. Drei fantastische Wochen liegen hinter uns. Auch dieser Urlaub wird in meiner Erinnerung eine festen Platz haben.

Tents in Meno a Kwena (1)Tents in Meno a Kwena (2)Dining room in Meno a KwenaFire place in Meno a KwenaPreparing for breakfast in Meno a KwenaBaines Baobab (1)Baines Baobab (2)Zebras at Meno a Kwena (1)Zebras at Meno a Kwena (2)

posted by admin at 2:50 pm  

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